Welch Geistes Kind Günther Platter ist, zeigt sich eindrucksvoll in einem ORF-Interview das er wegen Bestechungsvorwürfe dem Tiroler Landesstudio gegeben hat. In diesem vergleicht er sein Jagd-Mörder-Hobby mit dem Wandern oder mit Ski-Touren. Originalaussage im ORF-Tirol: “Es kann nicht sein, dass ein Landeshauptmann keine Chance mehr hat sein Freizeitvergnügen im eigenen Land zu verbringen, ganz gleich ob ich auf einen Berg gehe, ganz gleich ob ich eine Ski-Tour mache oder ein Jagderlebnis habe, es kann nicht sein, dass man hier so diffamiert wird.”
Die Moralvorstellungen dieses ÖVP-Landeshauptmannes werden hier in einem Satz zusammengefasst und man fragt sich ob diese ÖVP nicht selbst abschaffen sollte. Welche Moral- und Wertvorstellungen in dieser Partei vorherrschen erinnert an die verstaubten 50er und 60er Jahre des letzten Jahrhunderts. Abgehoben, eiskalt und es als völlig normal zu finden auf wehrlose Tiere zu schießen für das stehen diese Leute, die auch noch die Geschicke eines Landes leiten.
Wieder einmal zeigen die selbsternannten Heger und Pfleger der Wildtiere und Landschaften zu was sie fähig sind. Ein Huhn, als lebender Köder eingesetzt, sollte wohl Fuchs oder Mader anlocken. Das Huhn hatte nicht einmal den Platz aufrecht zu stehen, denn unter ihren Beinen lag der Kadaver eines Wildhasen. Eine besonders sadistische Falle, nur ein kranker Geist kann solche Ausführungen von Lebendfallen installieren.
Wir Steirer müssen nicht in den asiatischen Raum oder über unsere Grenzen sehen, wir haben selbst brutalste und zu allem fähige Leute in unseren Wäldern und das quer durch alle Gesellschaftsschichten, getarnt als Saubermänner. Schon bald kann man sie wieder auf diversen Jägerbällen bewundern.
Liebe Leute, wieder einmal ein Tierchen das leider nicht mehr erwünscht ist und nun verzweifelt nach einem Platz sucht. Vielleicht kann jemand helfen.
Steckbrief “Fredi”
im Februar 2012: 3 Jahre alt
kastriert
sucht weibliche Freunde
mag nicht: alleine sein
Informationen zur Vermittlung bitte unter: 0043 664 225 48 88
Pünktlich zu Weihnachten, dem angeblich großen Fest der Liebe (zumindest solange man kein Tier ist) ein Versuch einen kleinen Tierrechtssong zu komponieren.
Hörst du sie weinen – hörst du sie schreien?
Es ist die stillste Zeit im Jahr.
Es ist der erste Advent und ich sehe die LKW fahren.
Das Tor geht hinter ihnen zu – und sie sind alle für euch gestorben.
Hörst du sie weinen – hörst du sie schreien?
Es regnet und sie werden hineingetrieben.
Die blutigen Striemen auf ihren Leibern.
Das Tor geht hinter ihnen zu – und sie sind alle für euch gestorben.
Hörst du sie weinen – hörst du sie schreien?
Es ist die stillste Zeit im Jahr.
Im Fernsehen sehe ich in der Werbung wie gesund Fleisch sein soll.
Lachende Gesichter sitzen dort bei Tisch und fasseln vom Frieden daher.
Hörst du sie weinen – hörst du sie schreien?
Es ist die stillste Zeit im Jahr.
Es ist der letzte Advent und ich sehe die LKW fahren.
Das Tor geht hinter ihnen zu – und sie sind alle für euch gestorben.
- 1 unbehandelte Zitrone
- 250 g Walnüsse
- 500 ml Agavendicksaft
- 250 g Mandlmus
- 110 – 120 g Hafersahne
- 100 – 200 g Wasser
- 4 TL gemahlener Zimt
- 400 g Weizenvollkornmehl, sehr fein gemahlen
- 350 g Hirsemehl, sehr fein gemahlen
- Sonnenblumenöl für ein Backblech
- Die Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale dünn abreiben. Zitrone anschließend auspressen.
- Die Walnüsse fein mahlen.
- In einer Rührschüssel Agavendicksaft mit Mandelmus, Hafersahne, Wasser, 4 TL Zitronensaft, der abgeriebenen Zitronenschale und dem Zimt verquirlen.
- Die Mehle sorgfältig mit den gemahlenen Walnüssen mischen, nach und nach zur Mandelmus-Dicksaft-Mischung geben und einarbeiten. Teig zugedeckt bei Zimmertemperatur über Nacht quellen lassen.
- Den Backofen auf 175° vorheizen und ein Backblech mit Öl bestreichen.
- Den Teig auf das Backblech geben und mit einem nassen Löffel glatt verstreichen. Dabei den Löffel immer wieder ins Wasser tauchen.
- Teigplatte auf der mittleren Schiene im Backofen etwa 45 Minuten backen. Sofort nach dem Backen in Quadrate oder Streifen schneiden, vorsichtig vom Blech heben und auf Kuchengittern auskühlen lassen.

- 2 Schalotten
- 1 – 2 Knoblauchzehen
- 2 – 3 EL Olivenöl
- 800 g Zuccini
- 2 TL getrocknete Kräuter der Provence
- 15 schwarze Oliven
- Meersalz
- frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- Die Schalotten und den Knoblauch schälen, fein hacken und im heißen Öl anschwitzen.
- Die Zucchini der Länge nach halbieren und in feine Scheiben schneiden. Zu den Schalotten in die Pfanne geben und alles nochmals kurz scharf braten.
- Die Temperatur reduzieren, die Kräuter der Provence hinzufügen und das Gemüse so lange schmoren, bis die Zucchini bissfest gegart sind.
- Die Oliven entkernen, grob hacken und zum Zucchinigemüse geben.
- Alles 2-3 Minuten schmoren und vor dem Servieren herzhalft mit Salz und Pfeffer abschmecken.
125 g schwarze Beluga-Linsen- 1 Lorbeerblatt
- 350 ml Wasser
- 1 Schalotte
- 1 kleine Karotte
- 1 – 2 EL Olivenöl
- 1 EL Sonnenblumenöl
- 1 EL Weißweinessig
- 1 EL Sojasauce ersatzweise 1 EL Kürbiskernöl und etwas mehr Salz zum Würen
- 2 EL gehackter Dill
- 2 MSP gemahlener Kreuzkümmel
- Kräutersalz mit Meeresalgen oder reines Meersalz
- frisch gemahlener weißer Pfeffer
Knoblauchbaguette
- 250 g Baguette
- 5 – 6 EL Olivenöl
- 2 Knoblauchzehen
- Die Linsen mit Lorbeerblatt und Wasser in etwa 20 Minuten bissfest kochen.
- In der Zwischenzeit die Schalotte schälen und fein hacken, die Karotte fein würfeln und beides im heißen Olivenöl anschwitzen.
- Die Linsen in einen Durchschlag geben, das Lorbeerblatt entfernen und die Linsen mit kaltem Wasser abspülen. Danach gut abtropfen lassen. Die Linsen mit Schalotte und Karotte, Sonnenblumenöl, Essig, Sojasauce, Dill und Kreuzkümmel vermengen. Herzhaft mit Salz und reichlich Pfeffer abschmecken. Etwa 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.
- Für das Knoblauchbaguette das Baguette in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese mit dem Olivenöl bestreichen. Die Baguettescheiben im Backofen bei 190 °C oder in der trockenen Pfanne goldbraun rösten. Aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen.
- Die Knoblauchzehen schälen, halbieren und mit den Schnittflächen kräftig über die gerösteten Baguettescheiben reiben.
- Das Baguette zum Linsenkaviar servieren.
Quelle: Veganes fürs Fest, Pala Verlag

Vegan for Life:
Dominosteine
Rezept für ca. 75 Stück
- 350 g Dinkelvollkornmehl, sehr fein gemahlen
- 350 g Weizenvollkornmehl, sehr fein gemahlen
- 6 TL Weinsteinbackpulver
- 2 TL gemahlener Zimt
- 1/2 TL gemahlener Kardamom
- 1/2 TL gemahlener Piment
- 1/4 TL Mazis
- 1/4 TL gemahlene Gewürznelken
- 100 g Vollrohrzucker, fein gemahlen und gesiebt
- 125 g warmes Wasser
- 500 g Agavendicksaft
- etwa 120 g Sonnenblumenöl
- Mehl für die Arbeitsfläche
Füllung:
- 500 g Aprikosenfruchtaufstrich
- 200 g Agavendicksaft
- 250 g roter Johannisbeersaft
- etwa 1 EL Apfelpektin (30 g)
- 250 g Marzipanrohmasse
Glasur:
- 750 g hochwertige Bitterschokoladenkuvertüre
Backpapier für zwei Backbleche und zum Ausrollen
- Die Mehle sorgfältig mit dem Backpulver und den gemahlenen Gewürzen mischen.
- Den Zucker im warmen Wasser auflösen. In einer großen Rührschüssel Agavendicksaft mit Zuckerwasser und Öl verquirlen.
- Die Mehlmischung zur Öl-Dicksaft-Mischung geben und alles zu einem glatten Teig verrühren oder verkneten. Den Teig zugedeckt über Nacht ruhen lassen.
- Backofen auf 175 – 195° C vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
- Den Teig nochmals kräftig durchrühren oder durchkneten, in zwei gleich große Hälften teilen und jedes Teigstück auf wenig Mehl zu einer Platte, so groß wie das Backblech, ausrollen. (Es macht nichts, wenn der Teig zu weich zum Kneten ist: Streichen Sie ihn in diesem Fall einfach auf die Bleche.) Teigplatten vorsichtig auf die Bleche legen, einige Male mit einer Gabel einstechen und nacheinander auf der mittleren Schiene im Backofen jeweils 20 – 25 Minuten backen.
- Währenddessen für die Füllung Fruchtaufstrich mit Agavendicksaft, Johannisbeersaft und Pektin kurz aufkochen lassen. Heiße Fruchtmasse auf den fertig gebackenen Teigplatten verstreichen und über Nacht auf den Backblechen kalt stellen.
- Marzipanrohmasse in zwei gleich große Hälften teilen und jede Hälfte zwischen zwei Lagen Backpapier zu einer Platte, so groß wie die Teigplatten, ausrollen.
- Marzipan auf den Teig legen, die Platten in dominosteingroße Stücke schneiden und die Stücke auf Kuchengitter setzen.
- Für die Glasur die Kuvertüre in Stückchen schneiden, im heißen, aber nicht mehr kochenden Wasserbad schmelzen, die Dominosteine damit überziehen und trocknen lassen.
Viel Spaß und lasst es euch schmecken :-) !
Quelle: Vegane Weihnachts-Bäckerei, Pala Verlag



